... und ich bin immer noch nicht von einer Riksha ueberfahren worden - grosse Freude!!!
Nachdem ich mich gestern dann doch nochmal aus dem Hotel getraut habe, durfte ich auch gleich die erste "Tourifalle" live miterleben. Ein freundlicher Tuk-Tuk-Fahrer versprach mir, mich zu den Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu bringen - letztendlich landete ich in diversen Laeden, die zwar ganz huebsche Sachen zum Verrkauf angeboten haben, allerdings zu voellig ueberteuerten Preisen. Naja ich hab halt nichts gekauft und mich einfach so 2 Stunden lang fuer umgerechnet nicht mal 2 Euro von dem Fahrer rumschippern lassen - immerhin hab ich so ein recht urspruengliches Bild fernab von Touristenpfaden von dieser Stadt bekommen. Ganz in diesem Sinne habe ich dann heute weiter gemacht. Nachdem ich anfangs wieder - zum Glueck ohne finanzielle oder andere Schaeden - auf 2 Rikshafahrer reingefallen bin, hab ich mich dann zur Benutzung der Metro durchgerungen, was sich als deutlich entspanntere Variante herausstellte. Mit meinem Tagesticket fuer 100 Rupien (knapp 2 Euro) konnte ich ein- und aussteigen, wo ich wollte und ein anderes Delhi entdecken. So hab ich mir das Regierungsviertel angeschaut, wo grad die Vorbereitungen fuer den Nationalfeiertag am 26.01. laufen. Hier ist alles voll chic, die Leute sind nicht so aufdringlich ... aber ehrlich gesagt, war's dadurch auch leicht langweilig. Weiter ging das Sightseeing zum islamischen Minarett Qutub Minar, wo ich wieder voll auf Tuchfuehlung mit den Indern gehen konnte: Mehrmals wurde ich angesprochen, ob ich mich mit der gesamten indischen Familie zusammen fotografieren lassen moechte - man ist hier wahrlich eine Attraktion als Europaeer. Die weiteren Sightseeing-Attraktionen, die noch auf meiner To-Do-List standen, hab ich dann nicht mehr gesehen. Statt dessen schlenderte ich auf der Suche nach der Metro-Station durch vom Markttreiben erfuellte Strassen, entdeckte eine faszinierende Tempelanlage, besichtigte einen Tempel von innen, nahm dort an einer Art Segnung teil (inklusive rotem Punkt auf der Stirn!) und genoss meine ersten frittierten Kartoffeln mit viel scharfer Sosse - und ohne Durchfall bislang ;-). Diese Besichtigungsrunde abseits der ganzen Touristenattraktionen fand ich doch um einiges Spannender.
Natuerlich hab ich von dem Ganzen viele Bilder und Videos gemacht, die ich euch gerne an dieser Stelle praesentiert haette, aber bei dem Versuch die Sachen hochzuladen, stuerzt das Internet immer ab, also vertroeste ich euch noch ein wenig. Ich bin jedenfalls wohlbehalten wieder in meinem Hotel angekommen - wenn man mal davon absieht, dass meine beiden Fersen nach der vielen Lauferei nur noch aus Blasen bestehen ...
Verzeiht mir, wenn ich an dieser Stelle erstmal wieder Schluss mache, aber es ist schon nach 22 Uhr und morgen geht der organisierte Teil meiner Reise los, der mit zeitigem Aufstehen und stundenlangen Bus- und Zugfahrten nicht ganz so erholsam klingt ... Gern wuerde ich Euch noch mehr von meinen Eindruecken schildern, von den Gegensaetzen und kuriosen Begebenheiten (wie zum Beispiel eine Spezielle Einsteigzone in der Metro nur fuer Frauen), die einem hier begegnen, aber momentan kann ich das alles nur schwer in kurze, knappe Worte fassen, so dass ich denke, dass ich mir diese Schilderungen dann fuer zu Hause aufhebe.
Fuer heute seid alle ganz lieb aus "Incrediable India" (so lautet der Werbeslogan des Landes) gegruesst!
Nachdem ich mich gestern dann doch nochmal aus dem Hotel getraut habe, durfte ich auch gleich die erste "Tourifalle" live miterleben. Ein freundlicher Tuk-Tuk-Fahrer versprach mir, mich zu den Sehenswuerdigkeiten der Stadt zu bringen - letztendlich landete ich in diversen Laeden, die zwar ganz huebsche Sachen zum Verrkauf angeboten haben, allerdings zu voellig ueberteuerten Preisen. Naja ich hab halt nichts gekauft und mich einfach so 2 Stunden lang fuer umgerechnet nicht mal 2 Euro von dem Fahrer rumschippern lassen - immerhin hab ich so ein recht urspruengliches Bild fernab von Touristenpfaden von dieser Stadt bekommen. Ganz in diesem Sinne habe ich dann heute weiter gemacht. Nachdem ich anfangs wieder - zum Glueck ohne finanzielle oder andere Schaeden - auf 2 Rikshafahrer reingefallen bin, hab ich mich dann zur Benutzung der Metro durchgerungen, was sich als deutlich entspanntere Variante herausstellte. Mit meinem Tagesticket fuer 100 Rupien (knapp 2 Euro) konnte ich ein- und aussteigen, wo ich wollte und ein anderes Delhi entdecken. So hab ich mir das Regierungsviertel angeschaut, wo grad die Vorbereitungen fuer den Nationalfeiertag am 26.01. laufen. Hier ist alles voll chic, die Leute sind nicht so aufdringlich ... aber ehrlich gesagt, war's dadurch auch leicht langweilig. Weiter ging das Sightseeing zum islamischen Minarett Qutub Minar, wo ich wieder voll auf Tuchfuehlung mit den Indern gehen konnte: Mehrmals wurde ich angesprochen, ob ich mich mit der gesamten indischen Familie zusammen fotografieren lassen moechte - man ist hier wahrlich eine Attraktion als Europaeer. Die weiteren Sightseeing-Attraktionen, die noch auf meiner To-Do-List standen, hab ich dann nicht mehr gesehen. Statt dessen schlenderte ich auf der Suche nach der Metro-Station durch vom Markttreiben erfuellte Strassen, entdeckte eine faszinierende Tempelanlage, besichtigte einen Tempel von innen, nahm dort an einer Art Segnung teil (inklusive rotem Punkt auf der Stirn!) und genoss meine ersten frittierten Kartoffeln mit viel scharfer Sosse - und ohne Durchfall bislang ;-). Diese Besichtigungsrunde abseits der ganzen Touristenattraktionen fand ich doch um einiges Spannender.
Natuerlich hab ich von dem Ganzen viele Bilder und Videos gemacht, die ich euch gerne an dieser Stelle praesentiert haette, aber bei dem Versuch die Sachen hochzuladen, stuerzt das Internet immer ab, also vertroeste ich euch noch ein wenig. Ich bin jedenfalls wohlbehalten wieder in meinem Hotel angekommen - wenn man mal davon absieht, dass meine beiden Fersen nach der vielen Lauferei nur noch aus Blasen bestehen ...
Verzeiht mir, wenn ich an dieser Stelle erstmal wieder Schluss mache, aber es ist schon nach 22 Uhr und morgen geht der organisierte Teil meiner Reise los, der mit zeitigem Aufstehen und stundenlangen Bus- und Zugfahrten nicht ganz so erholsam klingt ... Gern wuerde ich Euch noch mehr von meinen Eindruecken schildern, von den Gegensaetzen und kuriosen Begebenheiten (wie zum Beispiel eine Spezielle Einsteigzone in der Metro nur fuer Frauen), die einem hier begegnen, aber momentan kann ich das alles nur schwer in kurze, knappe Worte fassen, so dass ich denke, dass ich mir diese Schilderungen dann fuer zu Hause aufhebe.
Fuer heute seid alle ganz lieb aus "Incrediable India" (so lautet der Werbeslogan des Landes) gegruesst!